Shelby Lynne - Just a little Lovin'

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Wenn eine Sängerin in den USA nach dem sechsten Album und Jahren des irrlichterns zwischen Country, Southern-Rock und Popmusik einen Grammy als beste neue Künstlerin bekommt, dann ist gehörig etwas schief gelaufen. Wenn diese Sängerin jetzt auch noch ein durch Dusty Springfield inspiriertes Album aufnehmen möchte, dann bildet sich ein ganz großes Fragezeichen und es gibt nur einen Menschen, der dieses in ein Ausrufezeichen verwandeln könnte. Das ist Springfields Produzent Phil Ramone, der Shelby Lynne in das legendäre Studio A von Capitol Records in Hollywood steckte, um dort ein unerwartet ruhiges und klanglich grandioses Album einzuspielen.

Shelby Lynne klingt nicht etwa so, als wollte sie Dusty Springfield imitieren und glücklicherweise hält sie sich auch von Son of a Preacherman fern. Stattdessen übernimmt sie Songs und gibt ihnen die Perspektive des Jahres 2008 - und diese sind in ihrer ruhigeren Version keinesfalls schlechter als die britischen Originale. Klanglich hören wir den typischen 60er-Jahre-Sound des Studios, bei dem man stets glaubt, Frank Sinatra würde gleich zum Duett antreten, allerdings mit den technischen Möglichkeiten eines top ausgestatteten Studios der Neuzeit.

Selbst das verwendete Mikrofon für Shelby Lynne macht den Eindruck, als stammte es aus den sechziger Jahren und hätte schon die Stimmbänder aller möglichen Stars aus der Nähe gesehen. Phil Ramone ließ für einen klanglich extrem hohen Standard produzieren und für diese SACD-Ausgabe wurde deutlich mehr an Dynamik zugelassen als bei der Normalversion der CD. Jetzt darf ein Bass brummelnd im Raum stehen und das Schlagzeug tatsächlich verklingen.

Dies ist eines der wenigen Alben, bei denen schon beim Aufschieben der Regler am Mischpult zu hören ist, dass gleich etwas Großes passieren wird. Der Raum öffnet sich zwischen den Lautsprechern und dann wird jedem Neuling innerhalb von wenigen Augenblicken klar werden, worum es beim Thema High End eigentlich geht. Wir haben den vermessenen Anspruch, ein besonderes Erlebnis an einem fremden Ort nach Hause zu transportieren und nur sehr selten gelingt dies so wie bei dieser Aufnahme.

Falls Sie also gelegentlich das Gefühl haben, diese ganze High-End-Geschichte wäre übertrieben: Hören Sie dieses Album – danach sind alle Zweifel beseitigt.

Hybrid SACDs enthalten neben der High Definition (HD-Schicht der SACD) eine CD-Schicht, die für herkömmliche CD-Spieler lesbar ist. Damit ist man also auf der sicheren Seite, denn Hybrid SACDs bieten auf SACD Spielern hochauflösenden Klang und sind zudem auf allen anderen CD Spielern abspielbar.

Titel

  1.    Just A Little Lovin' 

  2.    Anyone Who Had A Heart 

  3.    You Don't Have To Say You Love Me 

  4.    I Only Want To Be With You 

  5.    The Look Of Love 

  6.    Breakfast In Bed 

  7.    Willie And Laura Mae Jones 

  8.    I Don't Want To Hear It Anymore 

  9.    Pretend 

 10.    How Can I Be Sure 

Hintergrund

Auf der SACD liegt das Audiomaterial im Direct Stream Digital (DSD) Format vor. Dieses unterscheidet sich von der Pulse Code Modulation Technik (PCM-Technik) der Audio CD. Für das Direct Stream Digital Format kommt die sogenannte Delta Sigma Modulation zum Einsatz. Die Wortbreite des digitalisierten Audiosignals beträgt hier lediglich 1 Bit, allerdings bei einer Abtastrate von 2,8224 MHz (64 × 44,1 kHz).

Im Gegensatz dazu liegen auf einer herkömmlichen Audio CD die Audiodaten in Pulse Code Modulation mit 16 Bit Auflösung bei 44,1 kHz Abtastrate vor. Die höhere Auflösung bildet den Frequenzbreich bis 50 kHz bei einer Dynamik von 120 dB ab. Das sogenannte große DSD Format entspricht einer PCM Samplingfrequenz von 176,4 kHz bei einer Abtasttiefe von 24 Bit. Das kleine DSD Format hat ebenfalls eine Tiefe von 24 Bit bei einer Samplingfrequenz von 88,2 kHz.

Auf SACDs können unterschiedliche Formate untergebracht werden. So auch hochauflösender Mehrkanalton. Vor dem Fertigstellen des SACD-Images wird das DSD-Audiomaterial in das Format DST (Direct Stream Transfer) umgewandelt. SACDs sind kopiergeschützt. Das hochauflösende digitale Signal wird entweder im Abspielgerät gewandelt, oder über HDMI ab Version 1.2 ausgegeben.

SACDs können nicht von Computern gelesen werden. Eine Ausnahme bilden Hybrid SACDs, die wie gewöhnliche Audio CDs gehandhabt werden können.

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